Durch Geschichte blättern

Der erste Baustein für das Russische Haus wurde 1981 gelegt. Das Gebäude wurde nach Entwürfen des Architekten Karl-Ernst Swora von 1981 bis 1984 auf dem Grundstück eines im Zweiten Weltkrieg zerstörten früheren Geschäftshauses neu gebaut. Die Realisierung erfolgte durch die neu gebildete Aufbauleitung Sondervorhaben der Hauptstadt Berlin eines Kollektivs der Bauakademie der DDR um Erhardt Gißke. Für den Bau wurden hochwertige Materialien wie Granit aus der Lausitz für die Fassade und bulgarischer Wraza-Kalkstein für die Obergeschosse verwendet.

Legung einer Zeitkapsel in das Fundament des Russischen Hauses

Bauarbeiten

Offizieller Bauherr war der Verband der sowjetischen Gesellschaft für Freundschaft und kulturelle Beziehungen mit dem Ausland. Ein klassizistischen Entwurf von Günter Stahn wurde im Vorfeld abgelehnt. Der umgesetzte Entwurf von Swora entsprach damit nicht dem von der DDR-Führung für die Friedrichstraße vorgesehenen klassizistischen Stil, sondern orientierte sich an den Repräsentationsbauten der Breschnew-Ära wie der ITAR-TASS-Zentrale, dem Weißen Haus in Moskau und der sowjetischen Akademie der Wissenschaften.

Die ITAR-TASS Zentrale

Das Weiße Haus in Moskau

Das Haus diente gemeinsam mit der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft der Festigung der zweiseitigen Verbindungen und als Zentrum für die Verbreitung der russischen Sprache. Damit wurde er zum größten aller sowjetischen Auslandskulturzentren weltweit. Am 5. Juli 1984 года hat das Haus der sowjetischen Wissenschaft und Kultur seine Tore für internationale Gäste geöffnet. In den Jahren 1984-1989 waren im RHWK mehr als 100 aus Moskau entsandten Mitarbeiter beschäftigt.

Erste Gäste und Mitarbeiter im Foyer des Hauses.

Russische Künstler auf der Bühne des Russischen Hauses im Mai 2010

Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur hat am 30. Mai seinen 30-jährigen Geburtstag gefeiert und kann nun mit Stolz auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. In dieser Zeit ist das RHWK längst mehr als nur ein klassischer Treffpunkt für Freunde Russlands geworden, sondern eine renommierte Tagungsadresse und ein beliebter Standort für Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen.

 

 

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