Oberbürgermeister der Stadt Wolgograd Andrey Kosolapow im Russischen Haus

25. April 2017

Oberbürgermeister der Stadt Wolgograd Andrey Kosolapow im Russischen Haus

Am 25. April besuchten der Oberbürgermeister der Stadt Wolgograd Andrey Kosolapow und Leiter der Wolgograder Stadtverwaltung für Auslandsbeziehungen Sergey Lapschin das Sprachzentrum des Russischen Hauses und trafen sich mit Teilnehmern der Russisch-Sprachkursen und der Kursleiterin Frau Olga Stepul.

Detailliert erzählte Andrey Kosolapow über die Millionenstadt auf der Wolga, in der heute 140 Nationalitäten leben. Im Laufe der langen Stadtgeschichte wohnten die Menschen verschiedener Nationalitäten und Konfessionen friedlich nebeneinander, und diese Tradition wird heute würdig in Wolgograd fortgesetzt.

Die Teilnehmer der Sprachkurse stellten die Fragen zur Industrieentwicklung, zur Wissenschaft und Kultur im heutigen Wolgograd. Das Gespräch ging auch in das Theaterleben der Stadt ein, da unter den Teilnehmern des Treffens auch einige im Bereich Theater und Kino beschäftigten Menschen dabei waren.

Der Oberbürgermeister Kosolapow teilte seine Eindrücke über die Arbeit des Internationalen Forums „Dialog auf der Wolga: Frieden und Verständigung im XXI. Jahrhundert“, über die Zusammenarbeit der Partnerstädte und über die Delegationsbesuche der Partnerstädte Coventry und Hiroshima nach Wolgograd.

Ein besonderes Interesse rief der Bericht über den Fremdsprachenunterricht in Wolgograd, über die dort beliebte Fremdsprachenliteratur und über die Tourismusförderung hervor.

Man diskutierte auch über deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen und die Tätigkeit der deutschen Unternehmen und deren Vertretungen in Wolgograd.

Kosolapow und Lapschin erzählten von der deutschen Siedlung in Zarizyno um die XVII. und XIX. Jahrhunderte. Anhand der Fotoaufnahmen, die die Gäste auf dem Smart Board zeigten,  führten die vor Augen, wie dieser Ort heute aussieht und wie das Naturschutzmuseum das Alte Sarepta arbeitet.

Ein großer Teil des Gesprächs betraf Wolgograd als Heldenstadt. Die Gäste haben viele Fragen zur Schlacht von Stalingrad, zu vielen Wolgograder Kriegsdenkmälern und zum Leben von Kriegsveteranen in Wolgograd beantwortet.

Die Teilnehmer der Sprachkurse haben die Organisatoren und Gäste des Treffens herzlich bedankt. Es wurde betont, dass solche Veranstaltungen besonders wichtig sind, um den Dialog zwischen unseren Ländern und Völkern aufrechtzuerhalten und um die Volksdiplomatie zu entwickeln und persönliche Kontakte zu knüpfen, die schließlich zur beiderseitigen besseren Verständigung beitragen. 

 


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