72. Jahrestag der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus in Berlin

09. Mai 2017

Die Vertretung von Rossotrudnichestvo in Deutschland nahm an die Feierlichkeiten zum 72. Jahrestag des Großen Sieges teil.

Die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus hat eine besondere Bedeutung in der ganzen Welt. Das ist unser gemeinsames mit dem deutschen Volk Fest der Befreiung vom Nationalsozialismus.

Am 4. Mai fand der 16. Internationale Kinder- und Jugendmusikwettbewerb „ Die Kleine Sternschnuppen“, zu dem die Musiker, Sänger, Theater- und Tanzgruppen aus sieben Ländern, wie Russland, Aserbaidschan, Italien, Deutschland, Kasachstan, au der Ukraine und aus dem Israel in das Russische Haus kamen.

Zu einem wichtigen Ereignis wurde die erste Filmvorführung der vom TV-Sender präsentierten Doku „40 Tage über dem Reichstag“ über die Heldentat der Fahnenträger im Zuge der Berliner Offensive am 29. April-3. Mai 1945. Feierliche Stimmung wurde durch die Ausstellung von Alex Doll „Die Blumen“ und das Konzert des Duos OPEN OPERA PROJECT –Maria Gridneva und Vitaliy Makarenko – mit Liedern der Kriegsjahre verliehen.

Am 7. Mai fand das im Russischen Haus bereits zur Tradition gewordenen Konzert für Kriegsveteranen und ehemaligen Einwohner des blockierten St.Petersburg mit dem Volkskünstler Oleg Pogudin, der mit dem Programm „Lieder des Krieges…Lieder der Liebe“ auftrat und seinen Auftritt der Heldentat der sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg widmete.

Am 8. Mai wurde der Film „Iwans Kindheit“ des berühmten russischen Regisseurs Andrey Tarkowski gezeigt. Im Anschluss an die Filmvorführung hatten die Gäste die Möglichkeit mit der Filmhistorikerin Prof. Dr. Oksana Bulgakowa. Der junge russische Interpret und Preisträger vieler Musikwettbewerbe Grigori Jurtschenko stellte den Gästen sein Programm vor.

Am 9. Mai konnte man das Kurzfilmfestival „Interval for Kino“ im Russischen Haus besuchen und neue Filme über den Krieg kennenlernen.

Das größte Ereignis dieser Tage war das vom Kulturministerium der Russischen Föderation auf dem zentralen Gendarmenmarkt in Berlin organisierte Festkonzert „Lieder des Sieges“ mit international bekanntem „Turezkiy-Chor“ und „SOPRANO“. Dieses Konzert wurde zu einer virtuellen Brücke zwischen den vergangenen Jahren, einer historischen Retrospektive und zu einem Symbol des Sieges.

Im Vorfeld dieses großformatigen Konzertes fand eine große Press-Konferenz im Russischen Haus, bei der S.E. Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Vladimir Grinin, Leiter der Vertretung von Rossotrudnichestvo in Deutschland Pavel Izvolskiy, der Geschäftsführer von „Kartina.TV“ Reich und der Volkskünstler Russlands, Gründer und künstlerischer Leiter des Chors Michail Turezkiy sich den Fragen von Journalisten stellten.

Ein großes Interesse an diesem Projekt zeigten das Erste Russische Fernsehen, ITAR TASS, RIA-Novosti, der Zeitung „Izvestia“, der russischen Redaktion Rundfunk Berlin-Brandenburg – RBB, der PR-Agentur KaiserCommunication GmbH, RUPTLY, des Informationsportals „Berlin24“ und vielen anderen Medien.

Die Mitarbeiter von Rossotrudnichestvo, Leiter der diplomatischen Missionen von Russland und der GUS-Staaten sowie die Militärattachées verschiedener Länder nahmen an Kranzniederlegungen an sowjetischen Kriegsehrenmalen im Treptow Park und in Tiergarten am 9. Mai traditionsgemäß teil.

Im Vorfeld des Festes nahm die Vertretung von Rossotrudnichestvo an der Aktion „Georgband“ teil, in dem es auf die zentralen Straßen und Plätzen Berlins die Georgsbänder verteilt wurden. Für Millionen Menschen sowie in Russland als auch im Ausland ist das Georgsband zum Symbol der Erinnerung, des Siegesruhmes und der Generationsverbindung geworden.

Bereits zum dritten Mal in Folge fand die Aktion „Das unsterbliche Regiment“ zum Tag des Sieges in Berlin statt.            , an dem mehr als tausend Menschen die Fotobilder ihrer im Krieg gewesenen Verwandten vom Brandenburger Tor bis zum sowjetischen Kriegsmahnmal in Tiergarten trugen.


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